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Physische Aktivität der Mutter macht Baby fit

Bewegung während der Schwangerschaft tut offenbar nicht nur werdenden Müttern gut, auch Babys profitieren davon. Eine Studie der Universität Oslo belegt erstmals einen Zusammenhang zwischen der Lungenfunktion der Säuglinge und der körperlichen Aktivität der Mütter während der Schwangerschaft.

In die Studie einbezogen wurden die Daten von 814 Babys, die zwischen 2014 und 2016 in Oslo und Stockholm das Licht der Welt erblickten. Die Forscher baten die Frauen, in der 18. und 34. Schwangerschaftswoche Fragebögen zu ihrer Gesundheit, ihrem Lebensstil, sozioökonomischen Faktoren und ihrer Ernährung auszufüllen. Die Frauen gaben auch an, wie oft, wie lange und mit welcher Intensität sie trainierten. 120 Minuten sportlicher Aktivität pro Woche wurde als aktiv eingestuft; inaktive Mütter nahmen nur an Übungen mit geringer Aktivität teil oder machten überhaupt keine Bewegung. Als die Babys ungefähr drei Monate alt waren, wurden Lungenfunktionsmessungen durchgeführt.

Nach Auswertung der Daten konnten die Forscher zeigen, dass Babys von inaktiven Müttern eher in der Gruppe der Kinder mit der niedrigsten Lungenfunktion zu finden waren als Babys von aktiven Müttern. Frühere Studien belegen bereits, dass Personen mit niedriger Lungenfunktion im Säuglingsalter ein höheres Risiko für Asthma und andere obstruktive Lungenerkrankungen haben.

Referenz:
Universität Oslo
Physical Activity during Pregnancy is associated with lung function in offspring; International Congress of the European Respiratory Society 5.9.2021; https://medicalxpress.com/news/2021-09-physical-pregnancy-linked-lung-function.html

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Kamera aus bei Zoom-Meetings

Die Pandemie führte dazu, dass viele auf Remote-Arbeit umgestiegen und virtuelle Meetings zu einem vertrauten Bestandteil des täglichen Lebens geworden sind. Damit einher kommt es zu einem neuen Phänomen, der „Zoom-Müdigkeit“ – ein Gefühl des Ausgelaugt Seins und des Energiemangels nach einem Tag voll mit virtuellen Meetings.

Besonders abgeschlagen fühlen sich dabei offenbar diejenigen, die ihre Kamera durchgehend eingeschalten lassen. Sie geben an, weitaus müder zu sein als diejenigen, die eher offline agieren. Das ist das Ergebnis eines vierwöchigen amerikanischen Experiments mit 103 Teilnehmern und mehr als 1400 Einzelbeobachtungen. Besonders ausgeprägt zeigte sich dieser Effekt bei Frauen und Teilnehmern, die ihren Job noch nicht lange machten. Diese „Zoom-Fatigue“ hatte auch Auswirkungen auf die Performance der Mitarbeiter, sie meldeten sich seltener zu Wort und engagierten sich weniger. Was wiederum der gängigen Annahme vieler Vorgesetzter widerspricht, dass sich Mitarbeiter eher bei laufender Kamera einbringen.

Die Wissenschaftler schlagen vor, Angestellte nicht dazu zu zwingen, ihre Kamera durchgehend eingeschalten zu lassen. Idealerweise sollte man ihnen zugestehen, über die   Kamerafunktion selbst entscheiden zu können.

Referenz:
University of Georgia, University of Arkansas
The fatiguing effects of camera use in virtual meetings: A within-person field experiment, J of Appl Psy 2021; https://doi.apa.org/fulltext/2021-77825-003.html

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